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Zustellung der Ausrüstung für ein Wasserkraftwerk in Aserbaidschan

26 juli 2013

Zustellung der Ausrüstung für ein Wasserkraftwerk in Aserbaidschan Der Bau des Wasserkraftwerkes wird mit Haushaltmitteln der Republik Aserbaidschan
und unter Kontrolle des Präsidenten der Republik Aserbaidschan durchgeführt.

Die Firma APS nimmt an einem nationalen Projekt Aserbaidschans teil: mit der von dem Wasserkraftwerk produzierten Energie werden die nahliegenden Städte versorgt und das Wasser aus dem Stausee wird für die Versorgung der Stadt Baku genutzt.  

Für den Projekttransport wurden 33 LKWs einbezogen: 18 Schwertransporte, 2 Gefahrguttransporte, 13 Standard-LKWs.

 

Die gelieferte Ausrüstung hatte einen Wert von 11 533 823 Euro.  Die Firma APS hat folgende Dienstleistungen übernommen: Lieferung der Güter, Versicherung, vollständige Dokumentenabwicklung.

Die Zustellung erfolgte von 2 Ladestellen auf verschiedenen Routen.

1. Aus Tschechien nach Aserbaidschan: mit einer Gesamtentfernung von 4000 km; es wurden 21 LKWs miteinbezogen, die Gesamtstrecke aller LKWs betrug 84 000 km (doppelt so viel wie der Äquatorumfang!). Auf dieser Route erfolgte die Zustellung von Standard-Ladungen, ADR-Gütern, sowie Sperrgütern.

Die breitesten auf dem Landweg  zugestellten Elemente – Gestelle für Generatoren – waren 3,95 m breit. Die Lieferung erfolgte mit einer Schwertransportbegleitung auf der ganzen Strecke. Für diese LKWs mussten teilweise die Ausrüstungen am Grenzübergang  Russland-Aserbaidschan demontiert werden (das Tor an der russischen Seite, die Sperre an den beiden Seiten).

2. Aus Russland nach Aserbaidschan: mit einer Gesamtentfernung von 2000 km, es wurden 5 LKWs miteinbezogen. Die Gesamtstrecke aller LKWs betrug  10 000 km.

3. Kombinierte Lieferung (Land-Fluss-Meer-Land) von Generatoren, Turbinen und Kühlanlagen. Die Gesamtmasse von jedem Generator betrug 70 Tonnen (Abmessungen 5000 mm/4100 mm/2000 mm), der Durchmesser jeder Turbine betrug 4,5 m (mit einer Masse von 16 Tonnen).

 

Die Route setzte sich aus folgenden Strecken zusammen: bis Bratislava auf dem Landweg, danach auf dem Fluss Donau bis zum Hafen Constanta, dann mit dem Schiff über das Schwarze und Asowsche Meer bis zum Fluss Don, danach auf den Kanälen vom Fluss Don, dem Fluss Wolga und dem Kaspischen Meer. Die Zustellung vom Hafen in Baku bis zum Standort des Objektes auf dem Landweg.

  

Bei sehr schweren Gütern in den Häfen von Bratislava und Constanta wurde spezielle Technik für die Überladung angewandt. 

Im Hafen von Baku wurde angesichts des fehlenden Hafenkranes für die 70-Tonnen-Ladung ein spezieller Eisenbahnkran benutzt. Dieser Kran wird von 13 Menschen bedient. 

Der Standort des künftigen Wasserkraftwerkes befindet sich in einer Berglandschaft, wo bei der Anfahrt 30 Grad Steigerung überwunden werden mussten. Für die Anlieferung wurden spezielle Kettenschlepper benutzt. Der eine Schlepper zog den Auflieger und der andere fuhr dahinten. So wurden drei 70-Tonnen-schwere Generatoren zugestellt.

Die Zustellung dauerte von Mitte März bis Mitte Juni 2013, die Inbetriebnahme von dem Wasserkraftwerk war für Anfang Oktober 2013 geplant.

Dieses Projekt ist eines der schwierigsten und gerade auf solche Projekte ist die Firma APS stolz!

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